Leitlinien der DGPM

Zu den Leitlinien auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe: www.dggg.de

Zu den Leitlinien auf der Homepage der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin: www.gnpi.de

Zur Liste der AWMF-Leitlinien unter Mitwirkung der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin siehe unten.

  

Einführung zu den interdisziplinären "Empfehlungen für die strukturellen Voraussetzungen der perinatologischen Versorgung in Deutschland" von 6 Fachgesellschaften

Die am Ende dieser Seite abrufbaren "Empfehlungen für die strukturellen Voraussetzungen der perinatologischen Versorgung in Deutschland", sind in interdisziplinärer Zusammenarbeit von sechs wissenschaftlichen Fachgesellschaften erarbeitet worden und beschreiben erstmals detailliert komplementäre Versorgungsstufen für die Geburtsmedizin und für die Neonatologie in Deutschland. Diese Empfehlungen entstanden zeitgleich, aber unabhängig von der "Vereinbarung über Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Versorgung von Früh- und Neugeborenen" die der Gemeinsame Bundesausschuß, der ein Gremium der Gesundheitsverwaltung ist, im September 2005 beschlossen hat. 

Seit den 1989 von der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin veröffentlichten "Empfehlungen zur Struktur von Perinatal-Zentren" (1) hat sich die perinatologische Versorgung in Deutschland weiter entwickelt und deutlich verändert, so daß die Erarbeitung aktueller Empfehlungen zur Organisation der Versorgung von Früh- und Neugeborenen in Deutschland dringend geboten war. 

Anfang 2005 konstituierte sich auf Initiative des Vorstands der DGPM eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, die ausgehend von den 2004 erarbeiteten "Empfehlungen der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin für strukturelle Voraussetzungen der neonatologischen Versorgung von Früh- und Neugeborenen in Deutschland" und unter Beteiligung möglichst vieler relevanter wissenschaftlicher Fachgesellschaften komplementäre Versorgungsstufen sowohl für die Geburtsmedizin als auch für die Neonatologie definieren sollte. 

Am 14. März 2005 traf sich diese Arbeitsgruppe mit Vertretern der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin, der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin, der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin erstmals in Frankfurt am Main. Nach mehreren Sitzungen verabschiedete sie am 20.09.2005 die unten abgedruckten Empfehlungen, die inzwischen von den Vorständen aller beteiligten Gesellschaften konsentiert wurden. 

Die besonderen Stärken dieser Empfehlungen sind der interdisziplinäre Ansatz, der durch Beteiligung von 10 Spezialisten aus 6 wissenschaftlichen Fachgesellschaften eine fundierte Wissensbasis und die Berücksichtigung vielfältiger Aspekte der perinatologischen Versorgung garantiert, die klare Definition von komplementären Versorgungsstufen sowohl für die Geburtsmedizin als auch für die Neonatologie, die Strukturmerkmale und Zuweisungskriterien der einzelnen Versorgungsstufen detailliert benennt und die klare Zielsetzung einer risikoadjustierten Regionalisierung als Voraussetzung einer wissenschaftlich begründeten, bedarfsgerechten und hochwertigen Perinatalmedizin. 

Prof. Dr. R.F. Maier 
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin 

Literaturhinweise:
Berg D. 
Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin zur Struktur von Perinatal-Zentren. 
Perinatalmedizin 1989;1:S2-S24 
Gemeinsamer Bundesausschuß. 
Vereinbarung über Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Versorgung von Früh- und Neugeborenen. 
Dt Ärzteblatt 2005;102:B2381-B2383 

   Empfehlungen für die strukturellen 
Voraussetzungen der perinatologischen
Versorgung in Deutschland (20.09.2005)
Empfehlung Download Empfehlung (189,98 KB)
   Wissenschaftlich begründete Leitlinien für 
Diagnostik und Therapie
leitlinien.net

AWMF-Leitlinien unter Mitwirkung der DGPM

Die Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin hat an zahlreichen AWMF-Leitlinien mitgearbeitet und entscheidend mitgewirkt, die in aller Regel unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und/oder der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GNPI) entstanden sind, teilweise auch unter Mitwirkung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI).

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/024-001.html - Indikationen zur Einweisung von Schwangeren in Krankenhäuser der adäquaten Versorgungsstufe

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/024-002.html - Verlegung von Früh- und Reifgeborenen in Krankenhäuser der adäquaten Versorgungsstufe

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/024-003.html - Neugeborenen-Transport

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/087-001.html - Strukturelle Voraussetzungen der perinatologischen Versorgung in Deutschland, Empfehlungen

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/024-005.html - Betreuung des gesunden reifen Neugeborenen in der Geburtsklinik

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/024-019.html - Frühgeburt an der Grenze der Lebensfähigkeit des Kindes

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/015-019.html - Dopplersonographie in der Schwangerschaft

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/015-065.html - Vorgehen bei Terminüberschreitung und Übertragung

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/015-071.html - Brustentzündungen in der Stillzeit: Therapie

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/015-036.html - Anwendung des CTG während Schwangerschaft und Geburt

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/024-012.html - Neugeborenen-Screening auf angeborene Stoffwechselstörungen und Endokrinopathien

 

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